03.04.2021
Top-Plätze für Jakob und Abmayr Die Kandidatinnen der Freien Wähler sichern sich jeweils Platz 5

Bei der Nominierungsversammlung der schwäbischen Liste zur anstehenden Landtags- und Bezirkswahl haben die beiden Günzburger Kandidatinnen Marina Jakob und Ruth Abmayr Durchsetzungskraft bewiesen. Beide Kandidatinnen sicherten sich jeweils Platz 5 auf den prominent besetzten Listen.

 

Für den Landtag stellen die Freien Wähler bisher fünf Abgeordnete aus Schwaben. Landtagsvizepräsident Alexander Hold und Dr. Fabian Mehring, der parlamentarische Geschäftsführer der FW-Regierungsfraktion, galten vorab als Spitzenduo als gesetzt. Auf die nachfolgenden Plätze wählten die Delegierten in der Memminger Stadthalle die Europaabgeordnete Ulrike Müller sowie den Allgäuer Fraktionsvize Bernhard Pohl. Mit Spannung wurde erwartet, wer sich nach den amtierenden Parlamentariern einreihen kann und damit als Favorit für die Nachfolge der Abgeordneten Dr. Leopold Herz und Johann Häusler gilt, da beide ihre politische Laufbahn im Herbst beenden. Hierbei entschieden sich die Delegierten für die vierunddreißigjährige Marina Jakob, die sich im vom CSU-Skandalen gebeutelten Landkreis Günzburg um das Direktmandat bewirbt. „Marina Jakob hat mit dieser Platzierung exzellente Chancen, den Landkreis Günzburg als erste FW-Abgeordnete im nächsten Landtag zu vertreten“, freut sich Mehring über die Entscheidung des Bezirksparteitags.

 

Jakob, die selbst Agraringenieurin ist und einen landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaftet, soll zukünftig besonders die Interessen der Landwirte und der ländlichen Bevölkerung im Parlament vertreten. „Ich freue mich sehr, dass die Delegierten mir so großes Vertrauen entgegenbringen und mir realistische Chancen für den Landtagseinzug zutrauen. Die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Günzburg haben dieses Jahr nach den vielen Skandalen die historische Wahl für einen politischen Neuanfang“, wirbt die 34-Jährige für eine orange Welle im Landkreis.

Auch Ruth Abmayr konnte mit ihrem Fachwissen und ihrer Leidenschaft für die Politik überzeugen. Sie hat sich in ihrer Arbeit als langjährige Kreisrätin und stellvertretende Landrätin auch überregional einen Namen gemacht. Sie startet – ebenfalls von Platz 5 – für den Schwäbischen Bezirkstag und lässt damit sogar einen amtierenden Bezirksrat sowie zwei Landräte auf der Liste hinter sich. Aktuell gehören der FW Bezirkstagsfraktion vier Mandatsträger an.

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