16.07.2020
Mitgliederversammlung der FW-Ortsvereinigung Thannhausen

Zur ersten Mitgliederversammlung nach den Kommunalwahlen trafen sich die FREIEN WÄHLER Thannhausen im Schützenheim in Burg. Der Ortsvorsitzende Peter Schoblocher konnte zahlreiche Mitglieder und Mandatsträger begrüßen.

Zu Beginn gab es eine kurze Wahlnachlese. Insgesamt war Zufriedenheit mit dem Abschneiden bei der Kommunalwahl festzustellen. So konnte mit 5 Mandaten das Ergebnis von 2014 wieder erreicht werden und mit Josef Brandner stellen die FREIEN WÄHLER den dritten Bürgermeister. Mit der Kandidatur von Peter Schoblocher als Bürgermeister war auch klar, dass es keinen grünen Bürgermeister in Thannhausen geben wird.

Danach war der Abend mit aktuellen Themen gefüllt.

Unter anderem die Neugestaltung der Christoph-von-Schmid-Straße beschäftigte die Mitglieder. Einhellige Meinung war: Eine Chance für bessere Bedingungen für die Radfahrer ist derzeit vertan!

In allen Programmen der Parteien für die Kommunalwahl und auch auf dem Podium war eine Verbesserung der Sicherheit für die Radfahrer in der Stadt Thannhausen ein wichtiger Punkt. Gleich in der ersten Sitzung, bei der es unter anderem um eine Neugestaltung einer innerstädtischen Straße geht, der Christoph-von-Schmid-Straße, wird das Thema Radfahrer nur von den FREIEN WÄHLERN und Günter Meindl thematisiert.

Zitat Pressebericht in den MN vom 18.06.2020:

„Die anschließende Diskussion drehte sich um folgende Themen: Blickrichtung des Denkmals, Platzbegrünung, Verkehrssicherheit für Radfahrer und Kirchenbesucher sowie die terrassenartige Neugestaltung des Mindelufers südlich der Brücke. Peter Schoblocher (Freie Wähler), Gottfried Braun (Freie Wähler) und Günther Meindl sahen die Chance vertan, mit der Neugestaltung der Straße auch die Bedingungen für die Radfahrer entscheidend zu verbessern.“

Das Projekt „Christoph-von-Schmid-Straße ist sicherlich das prägende Projekt der ersten Hälfte der neuen Periode in der Stadt Thannhausen und dann wird zu einem wichtigen Punkt, Sicherheit der Radfahrer, nicht einmal ein Experte dazu gezogen.

Anders schaut es in Günzburg aus. Die Kreisstadt wird bis 2025 zu einer Fahrradstadt ausgebaut.  https://www.guenzburg.de/umwelt-mobilitaet/fahrradstadt/

Weitere Themen waren das alte Rathaus und die Belebung der Innenstadt. Stadtrat Stefan Gleich meinte, dass das alte Rathaus erst mal so bleibt, wie es ist. Eigentlich eine Schande. Man richtet die Straße und das „alte Gebäude“ bleibt bestehen. Renate Marschall sprach sich für den „alten“ Plan, einen Bürgersaal an der Stelle zur errichten, aus

3. Bürgermeister Josef Brandner wollte wissen, wie die Mitglieder zum „Forum Innenstadtentwicklung“ stehen. Hier gab es die einhellige Meinung, dass der einmal begonnene Weg fortgesetzt werden sollte.

Zum Schluss der Veranstaltung gab es den Wunsch der Mitglieder nach einem regelmäßigen Stammtisch, dem die Vorstandschaft und Stadtratsfraktion gerne nachkommen möchte. Mit dem Beitritt von 2 neuen Mitgliedern konnte der Vorsitzende Peter Schoblocher die gelungene Veranstaltung schließen und den Teilnehmern einen guten Nachhauseweg wünschen.